Lust und Liebe

In Österreichs Kronen Zeitung beantwortet Prof. Dr. Gerti Senger in der Rubrik ‚Lust und Liebe‘ Leserfragen zu diesem Thema. Hier nur 3 Beispiele von Leserfragen (gekürzt):

Ich habe mich in einen Mann verliebt, der eine für mich unerträgliche Gewohnheit hat. Er zieht sich Latexhandschuhe an, bevor er mich intim berührt …

Nach 39 Ehejahren habe ich entdeckt, dass mein Mann einen Massagesalon aufgesucht hat. Er schwört, dass er sich nur hat massieren lassen … Die Masseurin hat es mir in die Hand bestätigt. Ich bin aber misstrauisch.

Mein Mann ist erst seit seiner Prostataoperation treu. Mit einem seiner Pantscherl ist heute mein Sohn verheiratet. … Soll ich meinem Sohn sagen, warum ich ihr gegenüber so zurückhaltend bin?

andbli sagt:
Leute, Leute, Leute!
Was müsst Ihr doch für erbärmliche Liebesleben haben!?
Ich garantiere Euch, bei uns im Dschungel findet Ihr nicht EIN solch ein Problem!
Bei Euch leben ganze Heere von Therapeuten von Euren Problemen!
Doch der Sex ist ja bloß der Zipfel des Problem- Eisberges. Mir könnten die Tränen nur so runterrinnen, wenn ich dran denke, was da an Leid, Enttäuschungen, Verletzungen, Missachtungen dahinterstecken muss.

Leute, das ist kein Spaß mehr! Ich weiß, Ihr habt Euch daran gewöhnt. Ihr habt Euch an Eure Krankheiten ebenso gewöhnt und haltet sie für normal, wie all Eure ‚Perversionen‘, Obsessionen, Sexsüchte, Abartigkeiten, Verklemmtheiten …
Doch macht die Augen auf!
Es geht ganz einfach! Männer sind wunderbar, Frauen sind wunderbar, beide zusammen sind die Krönung.
Da braucht es keine Hilfsmittel, Eifersüchte, Tabus. Das ist das Normalste und Schönste der Welt.

Wenn das nicht geht, und es geht nicht so einfach bei Euch, so hat das Ursachen. Bitte seht Euch die Ursachen, seht Euch Eure wirklich kranken Verhalten schon Kindern gegenüber an!
Kaum ein Kind bei Euch erfährt Liebe wie sie ihm zustünde!
Seht einer ‚dummen‘ Kuh nach dem Kalben zu mit welcher Hingabe sie sich dem Kalb zuwendet, es ableckt.

Leute, Ihr fühlt Euch allen so überlegen und seid dennoch so erbärmlich!
Ich bitte Euch, für Euch: Rudert diese ganze unheilvolle Zivilisationsstrecke wieder zurück!
Wir sind noch da und leben Euch vor, wie einfach, perfekt, glücklich und gesund auch Ihr noch gelebt habt vor ca. 6 Millionen Jahren.

Ich hätte mir deshalb eher einen Text wie diesen gewünscht:

Das Medien- Aus
Jahrzehnte lang galt ‚Only bad news are good news‘. Konsequenterweise verabschieden wir uns mangels schlechter Nachrichten von unseren Lesern.
Fußballmannschaften spielen nicht länger gegeneinander, sondern haben gemeinsam Spaß.
Kriegerische Auseinandersetzungen, Demonstrationen gibt es keine mehr. Die Menschen von heute genießen lieber ihr Paradiesleben.
Frau Prof. Senger kann keine Liebes- oder Sex- Probleme mehr finden. Alle lieben alle.
Unser Politik- Ressort kann nicht länger von entspannten Ex- Politikern in Hängematten berichten.
Die Wirtschafts- und Lokal- Ressorts waren die Ersten, die ihre Arbeit einstellten.
In diesem Sinne: Herzlichen Dank von aller Abteilungen und Ressorts.

 

 

 

Polly Adler

Nein echt!?
Leute, ich werd nicht mehr!
Polly Adler ist, seit ich Gast bei Euch hier bin, DIE Oberg’scheite die im konservativen Obergscheit- Medium KURIER schreibt.
Eine Frau, die in dieser kranken Gesellschaft ‚Vorbild‘ ist. Eine Frau die von tausenden Frauen gelesen und natürlich nachgeahmt wird.
Diese Frau hat eine alleinerziehende Tochter!

Eine Tochter, der es nicht möglich ist mit dem Zeuger ihres Kindes zusammenzuleben!
Eine Frau, die sich nicht auf männliche Qualitäten einstellen kann!
Eine Frau, die einfachste Paarbildungs- Grundsätze nicht verstanden hat!

Leute! Ihr bezahlt eine Journalistin, die sich beruflich kompetent gibt und privat eine selten destaströse Bankrotterklärung abgibt!?

Aber was wundert’s mich!?
Auch die Amis wählten einen Trump, der die Hälfte seiner WählerInnen verachtet!   😉

andbli sagt:

Liebe Leute, ich hätte mir im KURIER eher einen Text wie diesen gewünscht:


Kein Ying ist vom Yang zu trennen. Kein Yang will vom Yin getrennt sein.
Kein Kind sollte unipolar aufwachsen müssen.
Eine Gesellschaft, die Alleinerziehung als normal ansieht ist krank. Männer oder Frauen, die nicht fähig sind, Kinder geneinsam heranzuziehen, sind krank.

Leute, wacht auf!
Menschen, die Eure Kinder betreuen, großziehen, versorgen, erziehen, die aus – wenn auch akademischen – Schmieden kommen, sind ohne elterlich- kindliche Harmonie und Herzensbildung völlig unfähig!
Nirgends wird die Liebensfähigkeit, die Herzensbildung, die Warmherzigkeit abgefragt! Eure Kriterien sind verständlich, intellektuell abgeklärt, aber dennoch grenzenlos herz- und gefühllos!

Leute! Wir leben weil wir lieben!
Unser Leben ist verdankt der Liebe!
Ohne Liebe kein wirkliches Leben.
Alleinerziehung, Emanzipation in separatistischem Sinn ist ver-rückt!
Liebe Leute, seid Euch bewusst:
Nur die Liebe lässt Euch leben, – wirklich leben!

 

 

 

One-Night-Stand

eine daisy68 schreibt auf einer Single- Plattform:

Bin für keine ONS zu haben. Suche auch keine Sexbeziehung

Eine nurfürdich schreibt ein paar Profile weiter:

Bin für ONS, Dreier, Sexbeziehungen und andere Oberflächlichkeiten nicht zu haben

andbli sagt:
Ähnliche Sätze scheinen Euren Frauen das Hauptanliegen zu sein.
Leute, Leute! Weit habt Ihr es gebracht!

Diese Frauen wollen also sicherstellen, dass sich nur Männer melden, die eine langfritige Beziehung anstreben. Das ist ja noch irgendwie verständlich.
Doch warum graben Eure Männer so ziemlich alles Weibliche an und wollen immer ’nur das Eine‘?
Ganz einfach! Weil Eure Frauen den Männern den Sex verknappen!
Eure ganze Gesellschaft suhlt sich förmlich in Verknappungen. Große Künstler, alte Gemälde, edle Tropfen, seltene Geschmeide, limitierte Auflagen … Alles, was selten ist, zieht Menschen an und diesen das Geld aus der Tasche.
Klar haben Frauen Vorteile davon, wenn sie sich rar machen!
ABER sie müssen dadurch auch damit leben, dass sie alle nur flachlegen wollen.
Mir sagte sogar einer Eurer Männer nach einigen Drinks zuviel ‚Ich hab nach dem x-ten Korb so eine Wut auf diese Biester, dass ich die nächste, die sich flachlegen lässt, danach mit Genuss rausschmeiß‘.
Es hat eben alles seine zwei Seiten.

Mich würde als Menschenmann schmerzen, dass Eure Frauen von vornherein von allen Männern annehmen – sonst würden sie’s ja nicht so zahlreich in ihren Profilen schreiben – dass sie bloß eine schnelle Nummer wollen.
Auch da gehören zwei Seiten bzw. eine andere Sicht dazu. Wie sehr müssen Frauen im Bett schwächeln, dass sich der Typ danach nie mehr meldet!?
Oder umgekehrt gesagt: An Frauen die noch wirklich weibliche Qualitäten, Warmherzigkeit, Liebesfähigkeit und Leidenschaft besitzen kommt kein Mann vorbei. Selbst wenn er ’nur‘ einen ONS im Sinn hatte, wird er danach alles tun, um solch eine Frau zu halten.
So gesehen sind solche Ausschließungsgründe eher Outings wenig attraktiver Frauen.

Ich weiß nicht wieso Ihr Menschen das patriarchale Schimpansen- System übernommen habt. Es ist randvoll mit Gewalt, Lieblosigkeiten, Besitzdenken, Konkurrenz und führt, davon bin ich zutiefst überzeugt, sogar zu all Euren furchtbaren Kriegen.
Das matriarchale Bonobo- System dagegen ist selten liebevoll. Unsere Weibchen sind seltene Geschenke an Liebenswürdigkeit, Warmherzigkeit, Anschmiegsamkeit und Lust an der Liebe. Für mich war das der Grund ‚überzulaufen‘, wie ich hier schon mal berichtet habe.
Bloß, alle Menschen können leider nicht zu uns kommen. Aber Eure Weibchen könnten sicher viel bei uns lernen …
Und Ihr Männer würdet es nicht gauben können, wie schön so ein Bonobo- Leben sein kann 😉

 

 

 

Vergewaltigung

gmx.at titelte und schrieb:

Innsbruck: Zahl der Opfer sexueller Übergriffe zu Silvester steigt

In Innsbruck ist es in der Silvesternacht offenbar zu mehr sexuellen Übergriffen gekommen als zunächst angenommen. Die Zahl der gemeldeten Fälle sei inzwischen auf 18 gestiegen, teilte die Polizei mit. Die Taten hätten „System“ gehabt.

Bis Montagmittag hatten sich neun Opfer – oder deren Eltern – bei der Polizei in Innsbruck gemeldet: Sie berichteten von sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht. Wie die APA am Dienstag unter Berufung auf Ermittler berichtet, ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle inzwischen auf 18 gestiegen.

Bis auf eine Tat sollen alle Übergriffe im Bereich des Innsbrucker Marktplatzes verübt worden sein. Laut dem APA-Bericht beschreiben Opfer die Täter als südländisch aussehend, schwarzhaarig mit Bärten und unter 30 Jahre alt …

und der
KURIER.AT titelte und schrieb:

Missbrauch von afghanischen Buben durch Sicherheitskräfte verbreitet

„Batscha basi“ heißt übersetzt so viel wie „Spiel mit Buben“
Die Praxis des Missbrauchs, die unter dem Begriff „Batscha basi“ bekannt ist, besteht darin, Buben als Hilfskräfte und Sexsklaven einzusetzen.

Bebend vor Wut hält Schirin ein Foto seines 13-jährigen Schwagers in der Hand. Er weiß noch genau, wie der Bursche sich wehrte und schrie, als ein Polizeikommandeur ihn dieses Jahr aus seinem afghanischen Heimatdorf in der südlichen Provinz Helmand verschleppte.
Der 13-Jährige ist Opfer einer in Afghanistan gängigen Praxis, dass Polizisten und andere einflussreiche Männer minderjährige Buben zu ihren Sex-Sklaven machen.
„Als ich um seine Freilassung bat, zielten die Polizisten mit ihren Gewehren auf mich und drohten: ‚Willst du, dass deine Familie stirbt? Vergiss den Jungen!'“, erzählt Schirin der Nachrichtenagentur AFP in Helmands Hauptstadt Lashkar Gah.
Die Burschen werden am helllichten Tag entführt. Diese Praxis des Missbrauchs, die unter dem Begriff „Batscha basi“ (Spiel mit Buben) bekannt ist, besteht darin, Buben vor und während der Pubertät als Hilfskräfte und Sexsklaven einzusetzen. Die Opfer müssen Tee servieren, sich oftmals als Frauen verkleiden und bei Privatpartys tanzen. In vielen Fällen werden sie vergewaltigt …

andbli sagt:
Da werden viele von Euch wohl aufjohlen ‚Da haben wirs wieder! Diese Barbaren!‘, ‚Na klar! So also sieht der Islam aus!‘ oder ‚Die sollen erstmal Ihre Frauen gleichberechtigen‘.
Doch hier bei Euch, liebe Leute, sieht es nur oberflächlich betrachtet besser aus.
Leute, Ihr müsst aufwachen! Ihr Menschen alle unterdrückt und verbiegt Eure Bedürfnisse, missachtet die Liebe, glaubt Sex kanalisieren oder gesellschaftlich korrekt und sittsam klein halten zu können. Das ist absurd! Wenn sich Eure stärksten Grundbedürfnisse tatsächlich lenken oder minimieren hätten lassen, wärt Ihr längst schon ausgestorben! Nur das Essen und Lieben lässt Euch leben.
DAS macht Euch mal klar!

Ich hätte mir deshalb eher einen Text wie diesen gewünscht:


Freie Liebe
Dieses 60er- Jahre- Schlagwort ist nicht gemeint. Sondern endlich ist die Liebe frei wie sie es immer schon hätte sein sollen, wie sie es im Tier- und Pflanzenreich immer schon war.
Unermüdliche Aufklärungsarbeit, das Offenlegungen und, durch Journalisten, Autoren und Filmschaffende, Aufgreifen zahlloser psychologischer und psychosomatischer Fallgeschichten schufen die letzten Jahre ein Bewusstsein für die unfassbare Lieblosigkeit weltweit aller Gesellschaften.
Erst heuer ergaben erstmals die von der UNO weltweit erhobenen Glücks-, Zufriedenheits- und Liebes- Daten positive Werte.
Die Menschheit scheint endgültig ihre Gewalt- Sackgasse erkannt zu haben indem sie die Natur als Vorbild akzeptieren konnte.
Ein entscheidender Schritt in diese harmonisierend liebevolle Richtung scheint der früher nicht erkannte, hohe Wert einfachen Lebens und die körperbetonte Ganztagszuwendung und Gruppeneinbindung unserer Säuglinge zu sein. Damit sind Ängste verschwunden, die früher der Motor für Gewinnsucht und Fortschritt um des Fortschritts willen waren.
Die unterschiedlichsten Liebestabus wurden als völlig unnütz, mangelerzeugend und gesellschaftszerstörend erkannt.
Dem, lange für ein herausragendes Menschheits- Ideal gehaltenen, ‚ICH‘ wurde, neben dem, nun alle Wesen mit einschließenden WIR, der entsprechende Platz zuteil.
Summa summarum steht einem durch und durch harmonisch liebevollen Planten nichts mehr im Wege.

 

 

 

Missbrauch

Benita Wiese (Pseudonym) beschreibt sich auf ihrem ‚lebendig werden‘- blog mit:

lebendig werden …
nach schweren Gewalterfahrungen als Kind

und

Warum dieser Blog?
Wie lebt es sich, wenn bereits in frühester Kindheit statt Geborgenheit und Sicherheit sexuelle Gewalt, Demütigung und Todesgefahr den Alltag prägten? Statt Schutz, Ignoranz und Unvermögen mein Leid zu erkennen.

Dennoch schreibt sie zum Suizid einer Bekannten:

… Ich lernte C. als Freundin meines Yoga-Lehrers kennen, als sie fortan ebenso jede Yoga-Stunde besuchte. Bald sah ich ihre grenzenlose Bedürftigkeit, die sie sehr übergriffig machte. Sie versuchte krampfhaft mir zu zeigen, dass sie mich mag, obgleich sie mich noch gar nicht kannte. Diese Anhänglichkeit, dieses Eindringen in meine Intimität, da sie persönliche Grenzen nicht wahren konnte verstörte mich. Ich sah mich genötigt, sie von mir zu weisen. Bat sie um Abstand und da ich wahrnahm, dass sie es als persönliche Zurückweisung, ja als existentiell und ihr gesamtes Wesen für immer etc. betrachtete, sagte ich:“Bitte, das hat mit mir zu tun, darum sage ich, dass ich ein langsames Kennenlernen bevorzuge. Es liegt nicht an dir.“ Bald zog ich mich weitgehend aus dem Yoga zurück, da ich die Atmosphäre nicht ertrug.
Hätte ich damals nicht lügen sollen? War es gelogen? Es lag AUCH an mir. Ich war und bin stolz auf mich, dass ich auf mich achtete und meine Grenzen, die so oft übertreten wurden, wahrte …

andbli Ich kommentierte:

Ihr Menschen seid schon eine überaus seltsame ‚Rasse‘! zwink
Erst habt Ihr Euch aus unserem gemeinsamen Paradies aufgemacht um die ganze Welt zu erobern und niederzumachen, was auch Euch viel Leid einbrachte. Dann wurde Euch endlich einer geschenkt, der diesem Wahnsinn aus Gewalt und Leid ein Ende bereiten hätte können. Den verehrt Ihr zwar und lest seine Aussagen seit 2000 Jahren(!) aber auch nur einen Hauch davon zu leben, auf die Idee kommt Ihr nicht. Vom ‚andere Wange hinhalten‘ wenn man eine abgefangen hat, seid Ihr immer noch Lichtjahre entfernt. Ihr baut weiterhin Mauern auf, kämpft, weist ab, verletzt und wundert Euch, wenn Ihr selber auch verletzt werdet.
Grade von Menschen die schwerst verletzt wurden, hätte ich erwartet, dass sie dieses Leid, diesen Schmerz so gut kennen, dass sie ihn niemals anderen zufügen würden. Stattdessen sind sie ’stark‘, ‚grenzen sich ab‘, ‚weisen zurück‘ … und sind auch noch stolz drauf!
Liebe Menschenkinder, Ihr solltet mal Nachhilfe bei uns im Dschungel oder auch bei Euren Tieren nehmen! Doch die schlachtet Ihr lieber ab, als Euch mal anzugucken wie liebevoll die miteinander umgehen!
Eure Katze, Euer Hund, die sich alles von Euren Kleinen gefallen lassen haltet Ihr für soooo süß! Ein Partner der Euch sein lässt wie Ihr seid ist der ideale! Aber selber grenzt Ihr Euch ab, weist zurück, setzt Grenzen … Ja, seht Ihr denn nicht, dass alle, selbst schlimmste Feinde ’nur‘ Grenzen setzen und das der Anfang all Eurer Kriege, Trennungen, Streits, und Scheidungen, ja sogar wie man oben sieht, vieler Suizide, ist!?
Wo hat den Euer Hero aus Jerusalem seine Grenzen gesetzt!? Er hat nicht nur die andere Wange hingehalten, sondern sich auch noch widerspruchslos annageln lassen. Sind 2000 Jahre wirklich zu kurz um auch nur einen Hauch des Verehrten anzunehmen!?
Auch Eure Tiere lassen sich widerspruchslos von Euch ihrer Milche, Honige und Leben berauben. Nur IHR ‚armen Armen müsst‘ Euch leider, leider abgrenzen, gell! Ihr faselt von Liebe, habt Bibliotheken voller Moral- und Ethik- Werke und seid dennoch die brutalste und herzloseste Art die es je gab.
Zum Beobachten seid Ihr ja ganz liebe und unterhaltsame GesellInnen. Aber manchmal wird mir hier bei Euch auch so richtig schlecht …   zwink

 

 

 

Sex

standard.at titelt und rezensiert:

Sex: Menschen sind immer auch noch Affen

Monogamie und die damit verbundenen Probleme gibt es erst, seit der Mensch sesshaft wurde – dieses Buch stellt herrschende Paarungsmuster evolutionsbiologisch in Frage

Sex ist ein unerschöpfliches Thema, doch selten wird so Grundsätzliches wie die Monogamie in Frage gestellt. Wer Lust auf eine sexuelle Revolution im Kopf hat, kann der Psychiaterin Cacilda Jethá und dem Psychologe Christopher Ryan folgen, die in ihrem Buch Sexualität aus evolutionsbiologischer und anthropologischer Perspektive beleuchten. Die These: Monogamie ist ein gesellschaftliches Konstrukt, das mit der Sesshaftigkeit des Menschen vor 10.000 Jahren begann und zu Besitzdenken, Betrug, Frustration, Rosenkriegen, Unterdrückung und Scheidungskindern geführt hat. Daran sind nicht nur die Weltreligionen, sondern auch Charles Darwin und Hollywoodfilme schuld. Denn das menschliche Sexualverhalten, die Fortpflanzung und die Körpermerkmale erlauben eine ganz andere Deutung, sagen die Autoren und vergleichen die Menschen ganz einfach mit ihren nächsten Verwandten in der Natur, den unterschiedlichen Affenarten. Entspannter Sex Solange die Menschen noch in Horden durch die Lande zogen, diente die Sexualität unterschiedlichen Zwecken, Fortpflanzung war nur eine, allerdings die offensichtlichste davon – meist sind Bedürfnisse noch als Fantasien erhalten …

andbli sagt:
Na also!
Ihr braucht zwar für alles ein bisserl länger und vor allem muss es zumindest ein Buch oder Wissenschaftliches sein. Doch Hauptsache Ihr kommt endlich zum Punkt!
Ich weiß zwar von einigen von Euch, dass manche diese Urbedürfnisse auch noch in sich spüren können. Doch wenn Ihr meint wissenschaftliche Bücher zu brauchen soll es mir auch recht sein.
Euer Problem ist ja, dass, selbst wenn Ihr spürt, was da nicht alles an Eurem Sex NICHT stimmt, fühlt Ihr Euch zu allein um es auch zu sagen.
Insoferne kann natürlich ein Buch das ja von (hoffentlich) vielen gelesen wird, doch helfen die allgemeine Meinung zurechtzubiegen.

Das Einzige, was mir noch nicht gefällt, ist, dass Ihr Sex so trennt von der Liebe.
Alles in der Natur, in der Schöpfung ist Liebe!
Ohne Liebe gäbs uns alle nicht!
Es ist Liebe, die die Männchen zu den Weibchen treibt. Es ist Liebe die Weibchen ihren Kleinen zugute kommen lassen. Es ist die Liebe, die Bäume fruchten lässt.
Klar kann man andere Worte wie Trieb, Hormone, Fortpflanzung, etc. dafür erfinnden. Doch im allertiefsten Urgrund geht es immer nur um Liebe.

DAS verinnerlicht einmal!
DAS würde nämlich auch Euch und Euren Planeten heilen.
Ihr macht Euch selber und andere runter indem Ihr sagt ‚Die Männer die Schweine, wollen doch immer nur das Eine‘. Ja selbst Eure Männer sind so wenig bei sich, dass sie selber glauben, es wäre nur ein Trieb. Die spüren neben dem ‚Intensivgerumpel‘ in sich, tatsächlich nicht die feinen Schneeflocken die erst die Lawine auslösen.
Dieses Euer grundlegendes Missverständnis lässt Euch auch Tiere ermorden, Kriege führen, Menschen ausbeuten. Ihr glaubt Fleisch zu ‚produzieren‘! Bitte, das sind empfindsame überaus liebevolle Tiere!
Es gibt keine ‚Feinde‘! Auch ‚da drüben‘ leben liebevolle Menschen, die auch gerne leben!
Ein Baum, ein Weinstock ‚produziert‘ nicht, Leute! Der lebt und gibt gerne und liebevoll!
Und somit tut Ihr Euch mit Eurer Reduktion auf Sex nichts Gutes!, sagt Euch ein liebevoller Bonobo, der häufig entsetzt ist, was aus ‚uns‘ geworden ist 😉

 

 

 

Eifersucht

Die liebe Mitleserin Sabine schrieb mir vor Weihnachten:

Hi!
Du bietest hier irgendwo auf dieser Seite an, Menschenprobleme aus deiner Sicht zu kommentieren. Hier unter diesem Beitrag ist es zwar unpassend, doch ich habe keine passende Stelle dafür gefunden.
Was hältst Du von Treue und Eifersucht. Wie lebt Ihr eure Treue, euer Zueinanderstehen- Gefühl? Wie drückt ihr aus, dass ihr starke Gefühle füreinander habt?
Mich würde das sehr interessieren. Denn ich sehe im Moment diesbezüglich mehr Probleme als Lösungen und Freude. Ich bin eine begeisterte Reisende, sehe aber überall dasselbe Problem. Eifersüchtige, aggressive und besitzergreifende Männer und leidende Frauen. Vielleicht ist es ja bei euch anders.
Bin neugierig!
Ein frohes Fest!
Sabine

andbli sagt:

Ach, Sabine!
Was hab ich doch für hochsensible, aber auch ‚penetrante‘ LeserInnen! 😉
Ihr sprecht treffsicher Themen an, die mir eher schwer fallen und die ich bisher, vermutlich nicht zufällig, noch nicht angesprochen habe.
Vielleicht aber auch deswegen, weil sie auch in Euer Kultur bestens verschüttet sind und ich ja primär EURE (Medien-)Themen kommentiere.
Ich beobachte seit langem Euren völlig unnötigen, selbstverursachten und leidvollen Wahnsinn, weiß aber nicht, wo ich da beginnen sollte. Ich weiß nicht, bei wem ich beginnen könnte. Ich weiß nicht, wie ich beginnen könnte. Eure Situation erscheint mir relativ verfahren.

Ich wüsste auch nicht wo meine Sippe, die Schimpansen beginnen könnten!
Deshalb hab ich sozusagen die Seite gewechselt, bin zu den Bonobos übergelaufen.
Doch es ist einfch, sich in ein fertiges, liebevolles Nest zu setzen.
WIE meine neue Gemeinschaft aber dahin gekommen ist, weiß ich nicht, weiß, glaub ich, niemand.
Doch um Dich nicht mit Wiederholungen zu langweilen, lies bitte, falls Du es noch nicht kennst ersteinmal diesen meinen Artikel:

Weibchen / Frauen

Ja, wo beginnen!?
Beobachtet Euch doch bitte einmal wie oft Ihr eifersüchtig und neidisch seid! Und was das mit Euch macht.
Ja, ich weiß! Niemand ist eifersüchtig. Alle sind ur- cool    😉
Doch tief im Inneren! Beobachte Dein tiefes Inneres, wie oft Du eine Freundin auf den Mond schießen könntest, wie schmerzlich Fremder Umarmungen sein können, wie schmerzlich das einsame Beobachten Verliebter sein kann …
Oder Eure Opern, Liebesromane und Filme! Wenn es nicht Horros’s oder Thriller sind: Worin bestehen Eure offensichtlich so erwünschten und benötigten Spannungen!?
Beobachte Eure Filme! Achte auf diese unendlichen Dramen, durch Eifersüchte und Neide!
Falls Du Zeit hast für einen ganzen Film, guck Dir diesen hier an:

Konntest Du genug an objektiver bis kritischer Sicht aufbringen um diesen absoluten, für Euch aber normalen Wahnsinn zu erkennen!?
Anstatt all dieses Schmerzes, anstatt all dieser Enttäuschungen und zerbrochener Beziehungen könnten auch alle Beteiligten sich liebevoll umarmen!
All Eure Eifersüchte, Besitzansprüche und Neide resultieren aus einem Mangeldenken, aus Ängsten zuwenig zu bekommen, zuwenig geliebt zu werden und letztendlich aus Eurem verlogenen System mit seinen unmöglich glücklich lebbaren Exklusivpartnerschaften.

Tja, sind nun Eure Männer besitzergreifend weil die Frauen sich so Nähe- verknappend verhalten. Oder wählen Eure Frauen so sorgsam und exklusiv, weil die Männer alles versprechen für ‚das Eine‘?
Wollen Euer Männer immer und nur ‚das Eine‘ oder wollen Eure Frauen zu wenig oft und intensiv?
Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei?
Die Begierde oder die Verknappung?
Ich weiß es nicht. Niemand wird das sagen können.
Ich weiß nur, meine neue, die Bonobo- Gesellschaft ist selten offen für alle und alles, die Weibchen sind wunderbar und selten liebevoll und ich würd alles tun um diese wunderbaren Wesen noch lange, lange in dieser unserer Freiheit genießen zu dürfen. Ich wüsste nicht, warum ich auf andere Männchen eifersüchtig sein sollte, wenn sie doch unsere Mädchen glücklich machen, was wieder mir zugute kommt. Umgekehrt wird es wohl genauso sein, nehme ich an.
Wir haben’s einfach paradiesisch schön und ich freu mich unendlich wieder heimzukehren. Ich wünschte, irgendeiner Eurer Regisseure, Autoren, Dokumentarfilmer oder Politiker würde mal vorbeikommen bei uns, um dieses unser Glück zu sehen und Euch diese Paradieswelt näherzubringen. Denn was Ihr jetzt lebt und auch noch glaubt, es wäre Liebe, ist für mich, selbst beim ‚Nur- Zusehen‘, selbstgemachte Hölle pur!

Ok, vielleicht braucht Ihr noch dieses schmerzliche reiben. Vielleicht spürt Ihr Euch nur, wenn es heftig zur Sache geht. Ich versteh diese Eure viele, viele schmerzliche und meines Erachtens völlig unnötige Disharmonie nicht! Ich denk mir, alles kann man besprechen, über alles kann man sich einigen. Ja, im Gegenteil, es ist doch sogar spannender Neues am Partner zu sehen, von ihm zu lernen als enttäuscht zu sein, dass er nicht haargenauso tickt wie man selber.

Liebe Sabine, ich hoffe, bei all meinen krausen Sätzen, doch etwas geholfen zu haben.
Liebe Grüße und viel Liebe in Dein Leben!