Friede

Der Historiker Ilja Steffelbauer schreibt in seinem Buch ‚Der Krieg‘ unter anderem:

… Krieg ist systemisch. Kriege sind keine Unfälle der Geschichte, keine Verbrechen historischer Schurken, sondern funktionale Elemente der politischen und wirtschaftlichen Ordnung einer Gesellschaft … Menschen ziehen in den Krieg weil sie einen Nutzen darin sehen, manchmal im Krieg selbst, manchmal in der erhofften Nachkriegsordnung …

andbli sagt:
Das nennt Ihr auch noch Kultur!?
Sehen wir einmal historisch breiter, das heißt evolutionshistorisch hin:
Es gab und gibt Tiere die kämpfen und es gibt Tiere die lebenslang friedfertig zusammenleben.
Auch unter Euren Vorfahren, den Primaten gibt es kämpfende und friedfertige (ich bin aus diesem Grund von den (kämpfenden) Schimpansen zu den (friedlichen) Bonobos ‚übergelaufen‘).
Solange Ihr Jäger und Sammler wart gab es keine Kriege.
Doch sobald Ihr, vor 12.000 Jahren, sesshaft wurdet, verwandtet Ihr Eure Jagderfahrungen zur kriegerischen Eroberung und Verteidigung von Besitz und Territorien. Das war der Beginn Eurer unheilvollen Kriegs- Karriere. 12.000 Jahre Kriege. 12.000 Jahre ‚Kultur‘!
Ihr hättet ab da, wo es Euch besser ging als je zuvor auch friedlich leben, von den friedlichen Wesen lernen, können. Doch nein, Eure ‚Kultur‘ hat sich für immer mehr, für die Gier, für Rücksichtslosigkeit und Egoismus entschieden.
Kultur würde ich Euch erst ab der Übernahme der Friedens- Strategien der zahlreichen friedlichen Spezies zuerkennen.
Bis dahin seid Ihr primitive Egosisten und Barbaren, die ein wunderbar geschenktes Paradies in ein leidtriefendes Schlachtfeld verwandeln und sich nicht entblöden das auch noch Kultur und Zivilisation zu nennen …
Das flüchtende und kriegszerstörte Afrika zum Beispiel! Alles nur Folgen Eurer nachkolonialen Politik, die Militärregime und Diktatoren unterstützt die Euch die Waffen und Luxusartikel abkaufen und ihre Völker ausbluten und niederbomben. Was Ihr großkotzig ‚Entwicklungshilfe‘ nennt ist Geld das immer wieder zu Euch zurückfließt!
Leute, wacht auf! Das Leid das Ihr vermeintlich fernab erzeugt wird Euch überrollen! Heute noch lästige Zuwanderung wird zu einem Exodus biblischen Ausmaßes anwachsen müssen!
So wie Eure Zivilisations- Kurzsicht Euch verschleiert, dass Ihr Euch mit Eurem Wohlstand in die Krankenhäuser und Gräber esst und lebt, meint Ihr auch noch, endlos so verschwenderisch auf Kosten anderer weiterleben zu können.
Und wofür!? Für Euren eigenen Stress, Eure eigenen Leben! Ihr könntet längst jeder einzelne gesund und paradiesisch bis 120 leben. Doch nein, Ihr lauft in Euren Hamsterrädern um Müllberge anzuhäufen und Euch die Leben zu verkürzen!
Was Euch ruiniert, ruiniert auch die Welt.
Was Euch retten könnte, würde die Welt retten!

 

 

 

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Syrien

SPIEGEL online schreibt:

Türkei kämpft in Syrien gemeinsam mit Terroristen

In Deutschland gilt Ahrar al-Scham als Terrororganisation – in Syrien kämpft sie an der Seite der türkischen Armee. Mit dabei: Panzer aus deutscher Produktion. Nach SPIEGEL-Informationen erlaubte Berlin jüngst Ersatzteillieferungen an Ankara.

tagesschau.de schreibt:

Rund 100 Al-Kaida-Kämpfer getötet

Das US-Militär hat bei Luftangriffen mit Drohnen und Kampfjets auf ein Trainingslager der Terrormiliz Al Kaida in Syrien eigenen Angaben zufolge rund hundert Extremisten getötet. Das Camp lag demnach in der Provinz Idlib.

derStandard.at schreibt:

Davos: Optimismus vor Friedensgesprächen zu Syrien

Türkei gibt ihre Forderung einer Abdankung des syrischen Machthabers Bashar al-Assad auf

andbli sagt:
Drei Artikel über Syrien.

Leute ist das tatsächlich das was Ihr wissen wollt über Syrien!?
Wollt Ihr tatsächlich Militär- und Schlächter- Details?
Wollt Ihr tatsächlich unendliches Leid von Militärsprech verdeckt bekommen?
Stehen Eure Medien auf Militärseite oder sollten sie vielleicht doch Menschenrechten verpflichtet sein?

Leute, in Syrien wachsen Kinder heran, die unendliches Leid erleben mussten und müssen.
In Syrien wachsen Kinder heran, die noch nie Harmonie, Freundlichkeit und Friede erlebt haben.
In Syrien wachsen Kinder heran, die noch nie durch einen Park geschlendert oder getollt sind.
Euch steht eine Generation bevor die nie wertschätzendes, friedfertiges Zusammenleben gesehen und gelernt hat.
In Syrien wachsen Kinder heran, deren Väter und Vorbilder sich mit dem Krieg arrangieren mussten. Die rauben, stehlen, betrügen, erpressen und korrupt sind um zu überleben.
Mittlerweile ist in Syrien die nächste Stufe erreicht. Praktisch alle Menschen brauchen den Krieg um nicht ihre Einkünfte, ihre Daseinberechtigung, ihre eingeübte Lebensweise zu verlieren.

DAS liebe Leute solltet Ihr erfahren, lesen und bedenken!
Auch die, die ihr Gehalt mit Waffen oder verharmlosenden Medieninformationen verdienen!

 

 

 

Weibliche Killer

standard.at titelt und schreibt:

Frauen beim Militär: Neue Strategien statt alter Methoden

Minister Doskozil nimmt Vorschläge seiner Beraterin als Grundlage, um mehr Soldatinnen zu rekrutieren
Wien – Vor sechs Monaten, mit Juli, ist Irmtraut Karlsson quasi eingerückt, um herauszufinden, wie der bescheidene Anteil an Soldatinnen beim Bundesheer von drei Prozent auf stattliche zehn Prozent gesteigert werden könnte. Zur Jahreswende hat die Beraterin von Hans Peter Doskozil (SPÖ) dem Verteidigungsminister ein Strategiepapier mit eineinhalb Dutzend Vorschlägen übermittelt, die demnächst weitgehend umgesetzt werden sollen …

andbli sagt:
Das hat ja gerade noch gefehlt!
Gibt es tatsächlich noch zuwenig Kriege und Killer!? Muss da das kleine und angeblich noch neutrale Österreich auch noch die Leben- gebende Häfte der Bevölkerung zum Morden einsetzen!?
Leute Ihr macht mich fassungslos!
War das echt soooo schlecht das System der Natur, in dem die Weibchen Leben schenkten und nur ein paar Testosteron- Übergewichte versuchten es zu zerstören?
Musstet Ihr auch noch die ’normalen‘ Männer zu Mördern ausbilden? Und jetzt auch noch die Frauen!?
Und wann kommen dann die Bundesheer- Ausbildner in die Kindergärten?!
Und alle schauen zu!

Ich hab aus unendlicher Fassungslosigkeit über soviel Dummheit heute nur einen ganz kurzen Text für Euch, den ich mir aber allgegenwärtig wünschen würde:


Wollt Ihr Frieden oder Krieg?
Wollt Ihr mit allen Wesen harmonisch zusammenleben oder alles niedermachen, ausrotten, töten?

Also handelt auch danach und ruft alle zur Friedensarbeit!
Und niemanden mehr zu den Waffen!

 

 

 

Sex

standard.at titelt und rezensiert:

Sex: Menschen sind immer auch noch Affen

Monogamie und die damit verbundenen Probleme gibt es erst, seit der Mensch sesshaft wurde – dieses Buch stellt herrschende Paarungsmuster evolutionsbiologisch in Frage

Sex ist ein unerschöpfliches Thema, doch selten wird so Grundsätzliches wie die Monogamie in Frage gestellt. Wer Lust auf eine sexuelle Revolution im Kopf hat, kann der Psychiaterin Cacilda Jethá und dem Psychologe Christopher Ryan folgen, die in ihrem Buch Sexualität aus evolutionsbiologischer und anthropologischer Perspektive beleuchten. Die These: Monogamie ist ein gesellschaftliches Konstrukt, das mit der Sesshaftigkeit des Menschen vor 10.000 Jahren begann und zu Besitzdenken, Betrug, Frustration, Rosenkriegen, Unterdrückung und Scheidungskindern geführt hat. Daran sind nicht nur die Weltreligionen, sondern auch Charles Darwin und Hollywoodfilme schuld. Denn das menschliche Sexualverhalten, die Fortpflanzung und die Körpermerkmale erlauben eine ganz andere Deutung, sagen die Autoren und vergleichen die Menschen ganz einfach mit ihren nächsten Verwandten in der Natur, den unterschiedlichen Affenarten. Entspannter Sex Solange die Menschen noch in Horden durch die Lande zogen, diente die Sexualität unterschiedlichen Zwecken, Fortpflanzung war nur eine, allerdings die offensichtlichste davon – meist sind Bedürfnisse noch als Fantasien erhalten …

andbli sagt:
Na also!
Ihr braucht zwar für alles ein bisserl länger und vor allem muss es zumindest ein Buch oder Wissenschaftliches sein. Doch Hauptsache Ihr kommt endlich zum Punkt!
Ich weiß zwar von einigen von Euch, dass manche diese Urbedürfnisse auch noch in sich spüren können. Doch wenn Ihr meint wissenschaftliche Bücher zu brauchen soll es mir auch recht sein.
Euer Problem ist ja, dass, selbst wenn Ihr spürt, was da nicht alles an Eurem Sex NICHT stimmt, fühlt Ihr Euch zu allein um es auch zu sagen.
Insoferne kann natürlich ein Buch das ja von (hoffentlich) vielen gelesen wird, doch helfen die allgemeine Meinung zurechtzubiegen.

Das Einzige, was mir noch nicht gefällt, ist, dass Ihr Sex so trennt von der Liebe.
Alles in der Natur, in der Schöpfung ist Liebe!
Ohne Liebe gäbs uns alle nicht!
Es ist Liebe, die die Männchen zu den Weibchen treibt. Es ist Liebe die Weibchen ihren Kleinen zugute kommen lassen. Es ist die Liebe, die Bäume fruchten lässt.
Klar kann man andere Worte wie Trieb, Hormone, Fortpflanzung, etc. dafür erfinnden. Doch im allertiefsten Urgrund geht es immer nur um Liebe.

DAS verinnerlicht einmal!
DAS würde nämlich auch Euch und Euren Planeten heilen.
Ihr macht Euch selber und andere runter indem Ihr sagt ‚Die Männer die Schweine, wollen doch immer nur das Eine‘. Ja selbst Eure Männer sind so wenig bei sich, dass sie selber glauben, es wäre nur ein Trieb. Die spüren neben dem ‚Intensivgerumpel‘ in sich, tatsächlich nicht die feinen Schneeflocken die erst die Lawine auslösen.
Dieses Euer grundlegendes Missverständnis lässt Euch auch Tiere ermorden, Kriege führen, Menschen ausbeuten. Ihr glaubt Fleisch zu ‚produzieren‘! Bitte, das sind empfindsame überaus liebevolle Tiere!
Es gibt keine ‚Feinde‘! Auch ‚da drüben‘ leben liebevolle Menschen, die auch gerne leben!
Ein Baum, ein Weinstock ‚produziert‘ nicht, Leute! Der lebt und gibt gerne und liebevoll!
Und somit tut Ihr Euch mit Eurer Reduktion auf Sex nichts Gutes!, sagt Euch ein liebevoller Bonobo, der häufig entsetzt ist, was aus ‚uns‘ geworden ist 😉