Kampf gegen den Krebs

GMX.AT schreibt:

Shannen Dohertys Kampf gegen den Krebs bewegt das Netz

Seit fast zwei Jahren kämpft Schauspielerin Shannen Doherty gegen den Krebs. Fans lässt sie über die sozialen Medien teilhaben an ihrem schweren Weg – und bewegt mit ihren Botschaften.

Eine schwere Krankheit: Für viele betroffene Stars ist das ein Grund, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Shannen Doherty hingegen scheint Kraft daraus zu schöpfen, ihre Fans an ihrem Schicksal teilhaben zu lassen.
Die an Brustkrebs erkrankte Schauspielerin („Beverly Hills 90210“, „Charmed“) bewegt das Netz fast täglich mit berührenden Posts aus ihrem Privatleben. Bilder, die besonders schwere Momente zeigen, sind in Schwarz-Weiß gehalten.
Dohertys Lebenszeichen offenbaren Details, wie die 45-Jährige mit ihrem Kampf umgeht. So teilte sie ihren Fans diese Woche etwa mit, dass sie ihr Bestrahlungsgerät „Maggie“ nennt. „Ich liebe sie, weil sie Teil der lebensrettenden Behandlung ist, die ich erhalte“, schreibt Doherty.
Irgendwann, so hofft die Schauspielerin, werden solche Therapien gar nicht mehr nötig sein: „Eines Tages kann Maggie in Rente gehen, weil die Ursache von Krebs gefunden wurde und mit Dingen wie einer Immuntherapie bekämpft werden kann …

andbli sagt:
Traurig wie weit Euch diese Profitmedizin schon gebracht hat!
Ihr wartet auf Entdeckungen die längst gemacht wurden und wollt gegen etwas ‚kämpfen‘ das nicht zu bekämpfen ist!

Ich hätte mir deshalb eher einen Text wie diesen gewünscht:

Ende des Kampfes …
… gegen den Krebs!
Shannen Doherty und tausende ehemals an Krebs erkrankte können es nicht fassen, so einfach gesundet zu sein.
Heute kaum noch vorstellbar, dass Menschen Jahrzehnte lang Krebs ähnlich wie einen Außenfeind sahen und meinten ihn bekämpfen zu können und zu müssen, obwohl sie selber die Ursache davon waren.
Wunderbar diese heutige Sicht, dass Tumore Teil der nicht artgerecht behandelten Körper sind, die uns etwas sagen wollen und als letzte Rettungsaktionen missbrauchter Körper zu sehen sind.
Damit hat Krebs seinen, zusätzlich noch krankmachenden, Schrecken verloren. Klar liegen nun die Karten auf dem Tisch. Je mehr wir uns an unseren Körpern vergehen, je mehr wir unsere Urbedürfnisse missachten, desto wahrscheinlicher werden wir erkranken. Damit kann sich jedermensch seine Lebensform wählen und braucht sich nicht durch die diffuse Ängste krank machen oder sich durch Mangel der Profitmedizin drehen zu lassen, die ohnehin nur durch Erfolglosigkeit ‚glänzte‘.
Die Menschen sehen nun völlig klar, dass sie mit einem so wunderbaren Körper beschenkt wurden, dessen Schädigung kein noch so verlockendes ‚Genussmittel‘, keine noch so verlockende Zivilisationsversuchung, wert ist.

 

 

 

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Autor: deranbli

Dschungel'kind' auf Kurzbesuch bei meinen zuvilisierten Freunden

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