Sex

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Sex: Menschen sind immer auch noch Affen

Monogamie und die damit verbundenen Probleme gibt es erst, seit der Mensch sesshaft wurde – dieses Buch stellt herrschende Paarungsmuster evolutionsbiologisch in Frage

Sex ist ein unerschöpfliches Thema, doch selten wird so Grundsätzliches wie die Monogamie in Frage gestellt. Wer Lust auf eine sexuelle Revolution im Kopf hat, kann der Psychiaterin Cacilda Jethá und dem Psychologe Christopher Ryan folgen, die in ihrem Buch Sexualität aus evolutionsbiologischer und anthropologischer Perspektive beleuchten. Die These: Monogamie ist ein gesellschaftliches Konstrukt, das mit der Sesshaftigkeit des Menschen vor 10.000 Jahren begann und zu Besitzdenken, Betrug, Frustration, Rosenkriegen, Unterdrückung und Scheidungskindern geführt hat. Daran sind nicht nur die Weltreligionen, sondern auch Charles Darwin und Hollywoodfilme schuld. Denn das menschliche Sexualverhalten, die Fortpflanzung und die Körpermerkmale erlauben eine ganz andere Deutung, sagen die Autoren und vergleichen die Menschen ganz einfach mit ihren nächsten Verwandten in der Natur, den unterschiedlichen Affenarten. Entspannter Sex Solange die Menschen noch in Horden durch die Lande zogen, diente die Sexualität unterschiedlichen Zwecken, Fortpflanzung war nur eine, allerdings die offensichtlichste davon – meist sind Bedürfnisse noch als Fantasien erhalten …

andbli sagt:
Na also!
Ihr braucht zwar für alles ein bisserl länger und vor allem muss es zumindest ein Buch oder Wissenschaftliches sein. Doch Hauptsache Ihr kommt endlich zum Punkt!
Ich weiß zwar von einigen von Euch, dass manche diese Urbedürfnisse auch noch in sich spüren können. Doch wenn Ihr meint wissenschaftliche Bücher zu brauchen soll es mir auch recht sein.
Euer Problem ist ja, dass, selbst wenn Ihr spürt, was da nicht alles an Eurem Sex NICHT stimmt, fühlt Ihr Euch zu allein um es auch zu sagen.
Insoferne kann natürlich ein Buch das ja von (hoffentlich) vielen gelesen wird, doch helfen die allgemeine Meinung zurechtzubiegen.

Das Einzige, was mir noch nicht gefällt, ist, dass Ihr Sex so trennt von der Liebe.
Alles in der Natur, in der Schöpfung ist Liebe!
Ohne Liebe gäbs uns alle nicht!
Es ist Liebe, die die Männchen zu den Weibchen treibt. Es ist Liebe die Weibchen ihren Kleinen zugute kommen lassen. Es ist die Liebe, die Bäume fruchten lässt.
Klar kann man andere Worte wie Trieb, Hormone, Fortpflanzung, etc. dafür erfinnden. Doch im allertiefsten Urgrund geht es immer nur um Liebe.

DAS verinnerlicht einmal!
DAS würde nämlich auch Euch und Euren Planeten heilen.
Ihr macht Euch selber und andere runter indem Ihr sagt ‚Die Männer die Schweine, wollen doch immer nur das Eine‘. Ja selbst Eure Männer sind so wenig bei sich, dass sie selber glauben, es wäre nur ein Trieb. Die spüren neben dem ‚Intensivgerumpel‘ in sich, tatsächlich nicht die feinen Schneeflocken die erst die Lawine auslösen.
Dieses Euer grundlegendes Missverständnis lässt Euch auch Tiere ermorden, Kriege führen, Menschen ausbeuten. Ihr glaubt Fleisch zu ‚produzieren‘! Bitte, das sind empfindsame überaus liebevolle Tiere!
Es gibt keine ‚Feinde‘! Auch ‚da drüben‘ leben liebevolle Menschen, die auch gerne leben!
Ein Baum, ein Weinstock ‚produziert‘ nicht, Leute! Der lebt und gibt gerne und liebevoll!
Und somit tut Ihr Euch mit Eurer Reduktion auf Sex nichts Gutes!, sagt Euch ein liebevoller Bonobo, der häufig entsetzt ist, was aus ‚uns‘ geworden ist 😉

 

 

 

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Autor: deranbli

Dschungel'kind' auf Kurzbesuch bei meinen zuvilisierten Freunden

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