Amokfahrer

Die KRONEN ZEITUNG titelt und schreibt anlässlich des Amok- Przesses in Graz:

‚Auffällig‘, von seiner Kindheit an
Er wuchs in desolaten Familienverhältnissen auf. Fand nie Freunde. War beruflich erfolglos. Hatte Probleme mit Frauen. Fühlte sich immer als Opfer. Die Lebensgeschichte des Amokfahrers von Graz, der ab Dienstag vor Gericht steht.

‚Eigentlich‘, sagte Alen R. in Verhören, ‚begann der 20. Juni wie ein ganz normaler Tag.‘ …
… in Bosnien geboren. Der Vater: Maurer und Lkw- Fahrer. Die Mutter: Verkäuferin. …
‚Ich habe einiges vom Krieg in meiner Heimat mitgekriegt …‘ …
Seine Erinnerungen an die Zeit in Oberösterreich? ‚Anfangs spielte ich manchmal mit Buben im Hof.‘ Später wären ihm – ‚dem Einzelkind und Ausländer‘, so Alen R. – Gleichaltrige zunehmends mit Ablehnung begegnet …
‚Bei den R’s war ständig die Hölle los. Tag und Nacht. Der Bub tat uns leid, er wirkte völlig verschüchtert.‘ …
‚Meine Einsamkeit machte mir zu schaffen‘, sagt er, ‚und dass mir nie jemand jemals eine Chance geben wollte.‘ …
‚Die österreichischen Mädchen wollten mich nicht … die Bosnierinnen glaubten, dass ich reich wäre …‘ …

Tja, ein weiteres von hunderten, wenn nicht tausenden Beispielen, wie das Leben sie uns zeigt und uns lehren sollte, dass Opfer gemacht und, sehr häufig, zu Tätern, werden.
Es hat also gar nichts mit Nächstenliebe zu tun, wenn wir lieb zu unseren Nächsten wären. Allein aus reinem Egoismus und Selbstschutz schon, wären wir gut beraten das zu tun. Oder umgekehrt gesagt:
Wir bezahlen immer, was wir gesät haben.
Man darf es bloß nicht so eng, im Sinne von einem Leben und demselben Vis a vis sehen.
Deshalb bleibt uns kein anderer Weg als:

Liebesministerium installiert
Bei der ersten Pressekonferenz des neu geschaffenen Liebesministeriums versprach der Minister: ‚Bis Juni werden wir einen lückenlosen Plan ausgearbeitet und vorgelegt haben, der die sukzessive Schulung aller Multiplikatoren und Meinungsbildner vorsieht.‘
‚Danach folgen‘ ergänzte die Liebes- Ministerin, ‚Kindergärten und Schulen. In ca. 5 Jahren sollte das Zukunftsmodell des liebevollen Umgangs miteinander flächendeckend ausgebracht sein.‘
‚Wir haben‘ sagte der Liebes- Minister, ‚angesichts des nach wie vor steigenden Flüchtlingsstromes und unserer Generationskonflikte keine andere Wahl. Auch der Nord- Süd- Konflikt ist mit unseren ‚alten‘ Denk- und Verhaltensmustern nicht mehr in den Griff zu bekommen. Wir erwarten, dass das neue, auf Wertschätzung und liebevollem Verhalten basierende Konzept als erstes von der Wirtschaft umgesetzt werden wird. Die Rückrufaktionen und shitstorms über geplante Obsoleszenz waren nicht mehr zu handeln. Es war höchst an der Zeit für wertschätzendes und faires Verhalten.‘
Abschließend sprach die Ministerin ihre Zuversicht aus ‚künftig in heute noch unvorstellbar liebevollen und für alle glücklichen Zeiten zu leben.‘      😉

 

 

 

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Autor: deranbli

Dschungel'kind' auf Kurzbesuch bei meinen zuvilisierten Freunden

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